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Nahrung: Einfluss auf die Verdauung

Mit Ernährung die Verdauung beeinflussen

 

Die Kontrolle über den Darm können Sie durch Selbstbeobachtung und Änderungen ihrer Nahrungsgewohnheit erreichen.




 

Mit Ernährung die Verdauung beeinflussen

 

Für Menschen mit und ohne Darmlähmung sind gute Kenntnisse über Lebensmittel und ihre Wirkung auf die Festigkeit und Häufigkeit des Stuhlgangs besonders wichtig, weil unkontrolliertes Abführen oder häufige, ununterdrückbare Blähungen den Alltag erschweren und soziale Kontakte belasten können.

Da Ernährung die Verdauung beeinflusst, kann der bewusste Umgang mit Lebensmitteln die Darmfunktionen unterstützen und Verstopfungen und Durchfälle lindern oder gar verhindern, um Sie oder Ihre Angehörigen vor Komplikationen zu schützen.

 

Alltagsgestaltung und Ernährungsgewohnheiten

 

Gesunde Ernährung bedeutet allerdings mehr als die Auswahl geeigneter Lebensmittel.

Auch das Wann und Wie spielen eine wichtige Rolle.

Dass es wichtig ist Zeit für das Essen einzuplanen, wissen alle guten Köche.

Die Art des Kochens, sei es nur das Aufquellen von Haferflocken oder das Einweichen über Nacht können die Verdaulichkeit der Speisen verbessern. Das braucht Zeit.

Selbst dem Essvorgang werden diejenigen mehr Zeit schenken, denen bekannt ist, dass sorgfältiges Kauen der erste Schritt der Verdauung ist. Im Mund wird das Essen durch die Zerkleinerung und Zersetzung der Speisen durch Speichel zu Speisebrei verarbeitet. Magen und Darm werden so im Vorfeld entlastet.

 

Weil regelmäßige Abführzeiten im Alltag bei Menschen mit Darmlähmung unerlässlich sind, können diese durch beständige Essenszeiten unterstützt werden. Häufige Bewegung, bestenfalls Sport, fördert eine geregelte Verdauung und hat darüber hinaus viele weitere Vorzüge [4]..

 

Selbstbeobachtung mit Tagebuch

 

Bei Verdauungsproblemen hilft an erster Stelle gute Selbstbeobachtung, die ein Ernährungstagebuch erleichtern kann.

Darin wird in Tabellen notiert , was gegessen und getrunken wurde und welchen Effekt die Ernährung auf die Verdauung hatte. Das ist vorteilhaft, da alle Ernährungstipps sehr unterschiedlich auf jeden Einzelnen wirken können.

 

Ernährungstagebücher sind sehr unterschiedlich gestaltet. Notiert werden könnten beispielsweise Nahrungsmittel (Obstsorte, Fleisch, Nüsse, Trockenfrüchte, Fleisch, Gemüsesorte, Milchprodukte), Genussmittel (Tabak, Kaffee, Tee, Alkohol), Umstände (Schlafmangel, Stress, Arztbesuch, Krankenhausaufenthalt), Symptome (Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Völlegefühl, Stuhlhäufigkeit, Stuhlform, Stuhlfarbe), Sportliche Betätigungen, Medikamente und Gemütszustand . [2] [3] [4]

 

Beispieltagebücher:

 

[1]“Übersicht zum Rollstuhlsport“,John-Martin Teuschel, 2011, Ambulanter Pflegedienst 24 GmbH, abgerufen am 19.08.2014, „http://apd24.eu/rollstuhlsport-perspektive-entwickeln/“

[2] Autor unbekannt, Reizdarm-Beschwerde-Tagebuch, Boehringer Ingelheim, abgerufen am 26.06.2014, http://www.gesundheitsberatung.de/reizdarm-beschwerdetagebuch.pdf

[3] Novartis Consumer Health ,Mein ReizDarm-Tagebuch, Der neue Apotheker GmbH, abgerufen am 26.06.2014, http://www.trenka.at/PDF/IBS%20Dairy_0207_DEUTSCH.pdf

 

[4] Shire Deutschland GmbH, Patienten-Tagebuch, abgerufen am 20.06.2014, http://www.leben-mit-verstopfung.de/content/e35/e401/e357/Patienten-Tagebuch_ger.pdf

 

Weitere Begriffe für Ihre Internetsuche

 

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Zuletzt geändert am: 01.09.2015

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