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Zeitmanagement in der Pflege

Anders als in der Außerklinischen Intensivpflege ist Zeitmangel in der Klinik alltäglich. Dieser Zeitdruck zermürbt die Balance zwischen Arbeit und Leben von Pflegefachkräften. Ist die Work-Life-Balance gestört folgen häufig Erkrankungen wie zum Beispiel Burnout-Syndrome. Damit Sie Ihre Zeit geniessen können hilft die Analyse der Dinge, die Zeit rauben oder brauchen. Einen guten Ansatz – Prof. Dr. Seiwert spricht zwar vorrangig Unternehmer an – bietet beruflich Pflegenden der Vortrag „So wirst Du Meister Deiner Zeit – 3 Schritte für besseres Zeitmanagement“.

Im klinischen Alltag – sei es im Krankenhaus, Klinik oder Pflegeheim – vergeht Zeit schnell und Zeit ist immer zu knapp. Einsparungen durch hinausgezögerte Neueinstellungen, ein ungesunder Wirtschaftlichkeitsfokus und kürzere Liegezeiten verdichten die Arbeitsaufträge der einzelnden Pflegefachkraft. Das erzeugt Stress, schadet Patienten und hinterlässt Schuldgefühle bei den beruflich Pflegenden.

Einer gestressten Gesundheits- und Krankenschwester wird die Unterscheidung zwischen Dringendem und Wichtigem erschwert, wenn die Zeit für berufliche Reflexion fehlt.

Wenn dringende Dinge Zeit stehlen, fehlt also Zeit für das Wichtige.

Das Seminar „So wirst Du Meister Deiner Zeit – 3 Schritte für besseres Zeitmanagement“ erleichtert die Unterscheidung von Wichtig und Dringlich.


[Video: Prof. Dr. Lothar Seiwert, GedankenTanken: So wirst du Meister deiner Zeit – 3 Schritte für besseres Zeitmanagement,Youtube ]

So pointiert der Sprecher Prof. Dr. Seiwert mit Indiskretion: „Wenn das Papier auf der Rolle zu Ende geht ist das für Dich sehr dringend, für niemand anders aber wichtig.“ und verrät „, daß die Meisten 50-60 % Ihrer Zeit […] mit Dingen verbringen, die überhaupt nicht wichtig sind, aber dringend.“

Dann führt der Speaker die Notfallregel der Unfallchirurgen an: Dringende Hilferufe verraten Lebenszeichen, wichtig hingegen ist die Rettung der Leisen Unfallopfer. Kurz: „Wer schreit lebt!“

Sein Fazit: „Wenn wir das alles wieder richtig machen, dann ist alles irgendwie wieder in Balance.“und fügt ein letztes plausibles Beispiel hinzu: Es ist Zauberei!

Wie sehr Zeitdruck die Beziehung zwischen Patienten und pflegerischer Versorgungen schädigt ist eine gemeinsame Erfahrung von Pflegenden und den Patienten. Die Bericht darüber sind weit verbreitet. Dieser Zeitdruck und die damit einhergehende reduzierte menschliche Würde bewegt viele Pflegende zu Ihrem beruflichen Umstieg, z.B. in die ausserklinische Intensivpflege, weil hier Zeit für den Klienten und andererseits eine pflegerisch anspruchsvolle Tätigkeit aufeinander treffen.

In der 24-Stunden-Intensivpflege, hier ist 1:1 Pflege bei Intensivpflegebedürftigen Menschen in deren eigenem Zuhause üblich, ist Zeit übrigens ein wertvoller Garant für Zufriedenheit und erfolgreiche Pflege: Sowohl für Klienten als auch den pflegenden Angestellten der Ambulanter PflegeDienst 24 GmbH gewährt die Ressource Zeit ein ganz besonderes Lebensgefühl im täglichen Arbeitsleben und fördert die „Work-Love-Balance“ (Seiwert) von Pflegekräften. Das unterstüetzt auch die Möglichkeit von 12 Stunden-Schichten, deren Intensitität bis zu 15 freie Tage monatlich ausgleichen und so besonders gegen Arbeitszeit-Freizeit-Konflikte wirken.

Moderne Pflege ermöglicht Würde für alle Beteiligten.


Zuletzt bearbeitet am 25.11.2017


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