Kompendium Rehabilitation und Physikalische Medizin

Fachbuch – Rezension: Kompendium: Physikalische Medizin und Rehabilitation

Fialker-Moser, 2013, Springer WienNewYork, 3. Auflage

 

Ein Kompendium mit guter Übersichtlichkeit zu häufig vorkommenden Erkrankungen und Störungen. Die Quelle wurde recherchiert für den Fachartikel Zwerchfell-Stimulation.
Der Text verzichtet zur leichten Verständlichkeit weitgehend auf medizinische Fachbegriffe.
Da eine Originalquelle beschrieben und auch zitiert wird, sind Fachbegriffe leider unumgänglich.
Der Fachartikel richtet sich an Journalisten, therapeutische und pflegende Fachkräfte sowie an Laien, die sich fachliche Zusammenhänge aneignen möchten.


Vielseitiges Kompendium als Fachbuch zu Recherchezwecken geeignet.

 

 
Dieses Fachbuch wendet sich an Fachkräfte aus medizinischen Berufen.
Ich fand es im Rahmen meiner Recherche zur Zwerchfell-Stimulation. Die sehr knappe Fundquelle warf – auch weil sie vage gehalten ist – wichtige Fragen auf und halfen bei mir das umfangreiches Thema Phrenicus-Stimulation zu organisieren. Der Text findet sich auszugsweise im Anhang zitiert.

 

Inhalte des Kompendiums der Physikalischen Medizin und Rehabilation

 

Verschiedende Autoren beschreiben auf 550 Seiten die diagnostische und therapeutische Rehabilitationsmedizin anhand häufig vorkommender Krankheitsbilder.

 

Grundlagen der Rehabilation und Physikalischen Medizin

 

Die Grundlagen beschreiben das titelgebende Fachgebiet und greifen dessen ethische sowie Gender- bzw. geschlechtspezifische Aspekte auf.

 

Bereiche der Rehabilation

 
Anschliessend unterscheiden die Autoren Bereiche, in denen Rehabilitation stattfindet und sich inhaltlich stark unterscheidet. Genannt werden die Frührehabilitation (Intensivstation), die geriatrische, die berufliche und die Rehabilition in der Palliativmedizin

 

Quantisierung der Rehabilationserfolge

 
Der dritte Teil des Fachbuches behandelt die Messbarkeit von Rehabilitationserfolgen. Das Spektrum reicht hier von der Internationalen Klassifikation (ICF), und deren Implementierung im Behandlungsalltag und in konkreten Beispielen.

 

Spezifische Maßnahmen der Rehabilitation

 
Der vierte Teil widmet sich spezifischen Maßnahmen in der Rehabilitation: Hier spannt sich der Bogen von Therapien vom Bio-Feedback bis zur Rehabilitationstechnik.

 

Rehabilitation und Ihre Anwendung bei häufigen Erkrankungen und Störungen

 
Die zweite Hälfte des Buches demonstriert in fünf Teilen die Rehabilitation und Physikalische Medizin zu speziellen Erkrankungskreisen:

 
Inhaltlich finden sich häufige Erkrankungen und Störungen des muskuloskelettalen sowie des Herz-Kreislaufsystems. Dazu gibt es viele Beispiele aus Neurologie, Onkologie und Urologie.

 

Phrenikus-Stimulation in Fialkers „Physikalische Medizin und Rehabilitation“

 
Einleitend erwähnte ich die Bedeutung der Quelle für meine Recherche und stelle Ihnen den Inhalt zur Verfügung.

 

Ebenbichler und Kern schreiben in „Ausgewählte Schwerpunkte in der Rehabiliatation Rückenmarksverletzter“ (S.436)

 

„Beim Tetraplegiker mit Läsionen in Höhe C4 kann mit elektrischer Zwerchfellstimulation eine deutliche Verbesserung seiner insuffizienten Atmung erreicht werden. Vorraussetzung für die erfolgreiche Zwerchfellstimulation ist ein aktiver N. Phrenikus (C3-C5). Günstige Effekte der Zwerchfellstimulation sind eine geringe pulmonale Infektanfälligkeit, eine reduzierte Produktion von Bronchialsekret und eine verbesserte Sprechfähigkeit. In manchen Fällen kann der Patient ohne Tracheostoma leben.“

jomt

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Der Fachartikel ist frei und unabhängig geschrieben und recherchiert.
Es ist nicht beabsichtigt bestimmte Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben.
Die Ergebnisse spiegeln nicht die Dienstleistungen des Geschäftsfeldes der Ambulanter PflegeDienst 24 GmbH wieder.


Zuletzt geändert am: 02.09.2015

Urheberrecht / Autor John-Martin Teuschel

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